Netzwerk Südkreuz e.V. | Projekte
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Projekte

Die aktuellen, inhaltlichen Schwerpunkte unseres Netzwerks.
Projekte_zero_city
Zero City – mehr als ein Slogan

 

Das Netzwerk Südkreuz plant die Entwicklung einer ZeroCity am Südkreuz. Der Bereich ,,Schöneberg-Südkreuz“ einer der 2012 durch den Berliner Senat definierten acht Handlungsschwerpunkte bietet mit den entstandenen Leuchtturmprojekten (Zukunftsbahnhof Südkreuz, EUREF-Campus, Malzfabrik) exzellente Voraussetzungen, eine „ZeroCity“ – also ein Pilotprojekt – für urbanes Leben und Arbeiten, Mobilität und innovative Lösungen für die Energiewende zu werden.

 

Deshalb will das Netzwerk Südkreuz ein Zukunftslabor etablieren, um das sehr heterogene und in weiten Bereichen noch unterentwickelte Quartier zu einem Modellquartier für die Zukunftsstadt zu entwickeln, in dem sich neue Wohn-, Lebens- und Arbeitsformen (z.B. Baugruppen, Genossenschaften, bezahlbarer Wohnungsbau etc.) etablieren könnten. Schwerpunktthemen sind dabei Vernetzung, Elektromobilität, Sharing Economy, Digitalisierung etc.

 

Das Netzwerk Südkreuz hat nicht nur die Idee entwickelt, sondern ehrenamtlich begonnen, einzelne Projektkerne zu entwickeln. Hierfür muss eine weiterreichende Finanzierung erreicht werden, wofür die politische Unterstützung des Senats gebraucht wird.

 

Auf Basis des Berliner Immobilien- und Standortgemeinschafts-Gesetz (BIG) zur Etablierung von „Business Improvement Districts“ will das Netzwerk das Stadtquartier zu einem „Smart City Development District“ entwickeln. Das Quartier Schöneberg-Südkreuz will sich als eines von vier Berliner Quartieren am EU-Programm „Horizon 2020“ beteiligen. Um den Zuschlag der EU zu erhalten, bedarf es politischer Unterstützung und einer klaren Fokusssierung von klassischen städtebaulichen Förderprogrammen, wie Stadtumbau West und eines Projektträgers, der alle Einzelaktivitäten steuert. Hierfür stehe das Netzwerk als Innovationstreiber zur Verfügung und ist in der Lage, die Projektträgerschaft zu übernehmen, wenn der Senat das Vorhaben unterstütze.

 

Über dieses Thema hat der Netzwerkvorstand am 29.6.2015 mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Herrn Michael Müller, gesprochen. Wir bleiben dran.

 

Sie wollen sich beteiligen? Bitte kontaktieren Sie uns.

Projekte_Bürokratie
Bürokratieabbbau und Reform des öffentlichen Vergaberechts

 

Das Netzwerk Südkreuz fordert eine grundlegende Reform des öffentlichen Vergaberechts, eine deutliche Reduzierung der Bürokratie und mehr Transparenz bei Vergabeentscheidungen.

 

Öffentliche Ausschreibungen kosten nach Ansicht des Netzwerks zu viel Zeit und Geld aufgrund unsinniger Bestimmungen und Vorschriften und einer überbordenden Bürokratie. Insbesondere Formulare und Erklärungen, die immer wieder auszufüllen sind, wie Erklärungen für Mindestlohn, Frauen- und Azubiquote, Umweltbestätigungen sowie die Abgabe gesonderter Erklärungen belasteten Unternehmen häufig in unzumutbarer Weise.

 

Bei Vergabeentscheidungen lasse beispielsweise die Formulierung „Es entscheidet das beste Preis-Leistungsverhältnis“ Auslegungsspielraum, schafft Ungerechtigkeiten und befördert mangelnde Transparenz. Am Ende entscheidet immer wieder allein der Preis und häufig entsteht der Eindruck, dass Ausschreibungen nur pro Forma stattfinden, um dem Vergaberecht zu folgen.

 

Der Regierender Bürgermeister wurde deshalb durch den Vorstand gebeten, sich ich für mehr Transparenz, mehr Kontrolle und eine nachhaltige Verringerung der Bürokratie im öffentlichen Vergaberecht einzusetzen und damit für mehr Chancengleichheit, einheitliche und für alle Ausschreibenden geltenden Regeln im Sinne eines Verhaltenskodex zu sorgen.

 

Das Netzwerk Südkreuz e.V. schlägt die Etablierung eines interdisziplinären Arbeitskreises zur Reform des öffentlichen Vergaberechts vor, bestehend aus Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung sowie weiteren Interessengruppen. Ziel dieses Arbeitskreises sollte die Entwicklung von Leitlinien für ein transparentes, zeitgemäßes, unbürokratisches und gerechtes Vergaberecht sein.

 

Sie interessieren sich für das Thema? Bringen Sie sich ein.

 

 

Lesen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung.